Rollballen – die aufgepolsterte Hundepfote

Zur Funktion:

Die Pfoten dienen beim Hund als Stoßdämpfer und wirkt wärmeiisolierend. Wie viele wissen, schwitzen unsere Hunde über die Pfoten und riechen darüber jede Menge Informationen (auch bei uns Menschen).

Die äußeren Zehen sind für das Ausgleichen des Gleichgewichts beziehungsweise greifen sich in den Untergrund fest -> was hier im Fall der Rollballen leider nicht zustande kommt.

 

Ursache:

Gibt es wenige Forschungen drüber, aber sehr warscheinlich hat es sich über die Jahre genetisch weiter ausgebreitet, da den meisten Hundehaltern gar nicht bewusst ist, das ihr Hund Rollballen hat.

Es kommt zu einer mangelhaften Zehenpolsterung und der Bodenkontakt findet auf dem Sohlenballen statt, was aussieht wie Plattfüße. Das wiederum führt dazu, das die Zehen sich spreizen und die Sprunggelenke instabiler werden. Am Ende kann es nicht nur Belastungsschmerzen geben, sondern Arthrose oder andere Gelenkserkrankungen hervorrufen.

 

Behandlung?

DEFINITIV ein Training des Fußgewölbes. Das bedeutet: Unterlagen zum krallen und drauf stützen, viel Zehenstand und Übungen, wo der Vierbeiner seine Stabilität kontrollieren darf. Denn alles was das Gleichgewicht ins schwanken bringt, muss in den Gelenken wieder stabilisiert und aufrechterhalten werden!!!

Und wer weiß, vielleicht kommt ihr sogar ums Krallenschneiden rum, so wie wir!

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